Glutenfrei und ohne Weizen sind nicht austauschbar. Klären Sie zuerst, was Sie meiden müssen. Lesen Sie anschließend Zutaten und Allergenhinweise zusätzlich zur Aussage auf der Vorderseite.
- Zu meidenden Stoff klären
- Vorderseite lesen
- Zutaten und Allergene lesen
- Unklarheiten klären

Weizen ist nicht die ganze Frage
Die FDA nennt Weizen, Gerste und Roggen als glutenhaltige Getreide. „Ohne Weizen“ schließt die anderen nicht automatisch aus. Die rechtlichen Beispiele betreffen US-Lebensmittel unter FDA-Zuständigkeit, nicht europäische Kennzeichnung insgesamt.
FDA: Kennzeichnung von Lebensmittelallergenen
Auch bei glutenfrei die Zutaten lesen
FDA-Regeln erlauben unter bestimmten Bedingungen verarbeitete Weizenzutaten, aus denen Gluten entfernt wurde. Wählen Sie bei Weizenallergie daher nicht allein nach „glutenfrei“. Die individuelle Meidung richtet sich nach ärztlicher Beratung.
| Ziel | Zusätzlich prüfen |
|---|---|
| Gluten meiden | Getreide und Glutenfrei-Angabe |
| Weizenallergie berücksichtigen | Weizenzutaten und Kreuzkontakt |
| Ziel unklar | Zuerst medizinisch klären |
FDA: Fragen zur glutenfreien Kennzeichnung
Konkret beim Hersteller fragen
Halten Sie Name, Verkaufsmarkt, Charge und Etikettfoto bereit. Fragen Sie nach Weizenzutaten und Informationen zum Kreuzkontakt mit Ihrem relevanten Allergen. Eine unklare Antwort ist kein Sicherheitsurteil.
Ein konkretes Beispiel
Ein erfundener Keks trägt Gluten-Free vorn und eine Weizenzutat hinten. Unterstellen Sie weder einen Widerspruch noch Eignung bei Weizenallergie; prüfen Sie die genaue Zutat und Bedingungen.
Häufige Fragen
Ist ohne Weizen automatisch glutenfrei?
Das schließt andere relevante Getreide nicht aus.
Kann der Leitfaden eine Allergie diagnostizieren?
Nein. Er hilft beim Lesen von Produktangaben.